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Mittwoch, 9. November 2011

Kein Gassenhauer und trotzdem irgendwie Scheiße

Sehen und gesehen werden.
Das, unser Spiel des Tages,
jeden Tages, jeder Stunde, jeder Minute
Niemals lässt es uns los und doch lässt es uns leben.

Sterben würden wir ohne gesehen zu werden.
Und krank werden wir, weil wir sehen.

Immer gibt es höheres, besseres, schöneres.
Eintausend Gründe um neidisch zu sein. Jeden Tag.
Und noch mehr um zu verzweifeln. Jeden Tag.

Es geht uns immer um das was sein soll.
Was wir wüssten wenn, könnten wenn, wären wenn.
Wenn wir nur was anderes wären, könnten, wüssten.

Das Hier und Jetzt erleben und sich selbst sehen,
sich lieben, das Eigene kennen und begehren.
Das ist die Kunst des Menschen,
wenn er heute zu viel gesehen hat.

Von der ganzen Scheiße da draußen.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Warum hältst du dir einen Hund?

Bist du einsam?
Fühlst du dich schwach?
Bist du impotent?
Soll auch mal Jemand unter dir stehen?
Kamen die Wechseljahre früher als gedacht?

Alles Falsch?
Du bist Tierfreund?
Der Freund mit der Leine und dem Maulkorb?

– Zu seinem/ ihrem/ _ eigenen Schutz, versteht sich.

– denn der Menschenfreund hält es doch genauso.

Donnerstag, 18. August 2011

Ein Reisebericht

Morgens halb Zehn in New York. Die Stadt, die niemals schläft beherbergt doch müde Menschen. Und oh Wunder: echte Menschen. Mit Augenringen und Anzug bekleidet wandeln sie zu Starbucks. Der Europäer denkt an Starbucks und meint schlechter Kaffee bei Kette sei eine alte Geschichte. In Amerika ist sowas doch längst aus der Mode. Haste dich geschnitten, vom-Hörensagen-Weltenbummler: In Amerika ist Starbucks Religion.

Mittwoch, 23. März 2011

Netzgeschichten



Eigentlich ganz nett vom Herrn Guttenberg. Er hat tausende zehntausende Kommentare angelesen und bedankt sich bei seinen Pomadejüngern Facebook-Freunden für die großartige Unterstützung. Doch was, zum Teufel, soll die Drohung am Ende? Leute, der Fluch des zu Guttenberg ist noch lange nicht ausgestanden...

Montag, 7. März 2011

Wutbürger eins, Gaddafi null! Bürgerkrieg im Live-Ticker

Mord und Meuterei in Nordafrika, brandaktuell und glaubwürdig bei senfblog.online! Aua, heiß.

++++ 10:00 Am frühen Morgen reiste Außenminister Westerwelle mit Belegschaft und mehreren anderen Kabinettsmitgliedern nach Libyen. Man wolle sich dort selbst ein Bild der Lage machen und den eingerosteten Diktator zur Räson bringen. Nach einer Runde Golf und der Cocktail hour werde man sich zusammensetzen, um beim gemütlichen Stelldichein mit Strip-Poker eine neue Strategie im Umgang mit den Aufständischen auszuspielen. Mit von der Partie sind Christina Schröder, die Erfahrung im Ausland hat wie keine Zweite, und Ursula von der Leyen, die so viele Kinder hat wie keine Zweite. Ihre hundert Stück hat die Supermami zum Herumtollen auf die Straße geschickt. Christina Schröder hingegen reiste ohne Begleitung und verlässt sich auf Make-Up und ihr konkurrenzloses Scheißgesicht ++++

Donnerstag, 24. Februar 2011

Netzgeschichten


Um der Aktualität willen setzten wir hier noch einen Guttenbergschen obendrauf. Ist der Minister am Ende doch nur eine Tube Haargel?

Mittwoch, 5. Januar 2011

Verbrauchte Verbraucher

Da ich mich ja vor kurzem schon einmal mit den Quoten unserer deutschen Fernsehlandschaft beschäftigt habe, kommt hier ein kleiner Nachtrag dazu. Es gibt im allgemeinen Senderwirrwa einen kleinen Spartensender zu finden, der sich Phoenix nennt. "Klein" nicht aufgrund seines Sendeumfangs, Produktionsaufwands oder seines Budgets. Nein, ihr habt es erraten, aufgrund seiner Quoten. Dieser Dokumentar- und Ereignissender ist am großen Medienkuchen monatlich im Schnitt mit einem Prozent Marktanteil beteiligt. Nun, warum reite ich so darauf herum? Immerhin handelt es sich ja um einen öffentlich-rechtlichen Sender und in meinem letzten Beitrag merkte ich ja bereits an, dass es eben diesen Sendern nicht ausschließlich um eine hohe Quote gehen sollte.

Montag, 3. Januar 2011

Undercity

Historiker und Fotograf Steve Duncan entführt euch in den Untergrund New Yorks. Nach dem Klick.


UNDERCITY from Andrew Wonder on Vimeo.

Montag, 6. Dezember 2010

Weihnachtszeit – mal durchziehen


 Die Weihnachtszeit beginnt mir eigentlich immer viel zu früh, nervt viel zu lang und ist mir viel zu aufgesetzt und zu nett. Woher kommen die Menschen mit goldig geröteten Wangen, tropfenden Nasen und scheiss heiligen Gesichtern die einem ihren Nebenplatz in der Bahn anbieten oder den Briefschlitz am Briefkasten der Deutschen Post aufhalten, damit man seine stempelartig gefertigte Weihnachtspost wie jedes Jahr an die Sippe in ganz Deutschland verschicken kann? Hätte sie die Klappe doch zufallen lassen und mir die Finger eingeklemmt! Ich sage mürrisch „Danke!“ und sie kommt mir mit „Gerne!“ Verdammt sind denn alle verrückt geworden? Oder saufen die Leute einfach zu viel Glühwein?

Dienstag, 23. November 2010

Terrorismus is back!

Liebe Leser,

angesichts der brandaktuellen Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, sieht sich der Senfblog dazu verpflichtet euch einige wichtige Informationen zu euer aller Sicherheit und Wohlbefinden zu verkünden. Wie Innenminister de Maizière kurz vor knapp feststellt, wird in Deutschland „Ende November ein mutmaßliches Anschlagsvorhaben umgesetzt werden.“

Samstag, 13. November 2010

Mehr Anstoss als Antwort

Was gibt dem Menschen eigentlich den Sinn seiner Existenz und die Sicherheit seiner Selbst? Wie kann man für sich glauben, dass man nicht völlig überflüssig dahinsiecht, sondern mit Zielen und Aufgaben betreut wird, an denen man sich im Leben orientieren kann, um einem Zweck gerecht zu werden?

Sonntag, 17. Oktober 2010

Social Business - die Zukunft des Wirtschaftens?

Das Konzept des Social Entrepreneurships oder auch Social Business genannt, geistert schon seit langem durch das Internet, füllt zahlreiche Blogs, lässt neue entstehen und wurde bisher fast ausschliesslich im Rahmen des noch freien Internets und in universitären Kreisen gefeiert. Mit "enorm - Wirtschaft für den Menschen" hat die Idee nun ihren ersten Unterstützer im Printbereich bekommen und macht sich fortan immer mehr im deutschsprachigen Raum breit.

Sonntag, 5. September 2010

Marc Singer - Dark Days

"Dark Days" ist ein Film von Marc Singer aus dem Jahr 2000. Er dokumentiert das Leben von Menschen, die den Untergrund von New York bewohnen.

Die ersten zehn Minuten gibt`s gleich hier:


Den ganzen Film kann man sich in den Teilen eins zwei unddrei bei LiveLeak ansehen.