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Dienstag, 28. Februar 2012

Gauck soll heiraten! Online-Petition folgt...


Das nervige Gezeter um die Deutungshoheit in Sachen Gauck nervt schon seit Wochen. Ständig geht es darum wo Joachim Gauck was gesagt hat, wie er es gesagt hat und in welchem Kontext seine Worte fielen. Kontext, verdammt nochmal, welcher Kontext? Und wen interessiert überhaupt irgendein Kontext?

Viel interessanter sind doch die Leute, die über Gauck reden, und sich für die wirklich wichtigen Themen stark machen. So fordert zum Beispiel Norbert Geis (CSU), dass Joachim Gauck doch bitteschön schnellstnötig den nächsten Traualtar suchen sollte.

Denn wenn er das nicht täte, und mit einer „wilden Ehe“ in den Präsidentenpalast einziehen würde, dann würde es bestimmt Donner und Blitze über Berlin hageln. Vielleicht wäre das gar nicht so schlecht. Vielleicht wäre Gott dann der eigentliche Depp vom Dienst?

Überaus interessant ist auch das Gesicht von Norbert Geis (s.o.). Versteckt sich da nicht eine bislang geheime Verwandtschaft zum bayrischen Steh-auf-Männchen Edmund Stoiber? Besonderes Merkmal ist hier die CSU-Nase der beiden Politiker. Verwunderlich ist dabei, warum aus solchen Verwandtschaftsverhältnissen immer so ein Hehl gemacht wird? Sind die Bayern in Sachen familiärer Fortpflanzung nicht geradezu liberal? Hier noch mal der direkte Vergleich:




Voller Hoffnung wird der Senfblog dieser Tage die Medienberichterstattung um Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt verfolgen. In einer E-Mail hatten wir die alles entscheidende Frage gestellt, die sicherlich allen investigativen Medienvertretern dem ganzen Volk unter den Nägeln brennt:


„Wie läufts eigentlich so im Bett, Herr Gauck?“


P.S. Eine Online-Petition für die Gauck-Hochzeit wird morgen auf dieser Webseite veröffentlicht!

Dienstag, 21. Februar 2012

Skandal um Pundespräsidenten in spe


Skandal um Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck! Er lebt seit mehreren Jahren in einer Beziehung zu einer Frau und ist immer noch nicht verheiratet! Während Freunde des Paars, das von der Presse auch gerne als „Der Joachim und seine Daniela“ bezeichnet wird, zunächst einmal froh sind, dass Gauck überhaupt eine „Olle abbekommen“ hat, scheinen sie über die heidnische Vereinigung der beiden „Turteltauben“ weniger begeistert zu sein.

Auch der Papst hat sich bereits eingeschaltet und die Beziehung Gaucks zu Daniela Schadt aufs Schärfste verurteilt. Das Liebesleben eines zukünftigen Bundespräsidenten sei äußert wichtig für sein Amt und in diesem Zusammenhang wäre eine nichteheliche Beziehung zu einer Frau die keine Jungfrau mehr ist „mehr als eine Schande für das christliche Deutschland.“ Die großen Worte eines Kleider tragenden Männchens sind allerdings nicht die einzige Form von Kritik, welcher Gauck dieser Tage ausgesetzt ist.

Stimmen aus der SPD, die ihren Wunschkandidaten Gauck bislang nur in den höchsten Tönen lobten, üben auf einmal vor allem Kritik an der äußeren Erscheinung von Daniela Schadt, die zwar fast blond ist, aber einer Bettina Wulff in keinster Weise die Brüste reichen könne. Auch wenn Daniela Schadt gern Bücher liest, Fahrrad fährt und klassische Musik hört, "macht sie einem hammergeilen Gerät wie Bettina Wulff keine Konkurrenz", so der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel.

Die härteste Forderung der Kritiker sei eine Trennung der beiden Liebenden zum Wohle des Präsidentenamtes. Denn in letzter Konsequenz könne selbst der bekannteste deutsche Schönheitschirurg, Prof. Dr. Mang, nichts an dem anatomischen Drunter-und-drüber Daniela Schadts retten. Zudem ließen eine Schönheits-Op und deren Finanzierung höchstwahrscheinlich neue Spekulationen um die finanzielle Verstrickung und Vetternwirtschaft des Bundespräsidenten in spe aufkommen.

Natürlich wäre eine mildere Lösung des Dilemmas denkbar, indem man der praktizierenden Journalistin eine verminderte Intelligenz im Zusammenhang mit ihren familiären Wurzeln nachweisen könnte. Das Lexikon von Spezl Thilo Sarrazin würde dafür den ersten Anlaufpunkt bieten. Würde sich eine genetisch bedingte Intelligenzschwäche bei Daniela Schadt nachweisen lassen, wären ihre Problemzonen vor der Berichterstattung der Medien in Sicherheit gebracht. Eine Frage bleibt trotzdem: Wohin damit?

Samstag, 18. Februar 2012

Gedanken(!)gut

Joko und Klaas wird neuer Bundespräsident

Freitag, 17. Februar 2012

Samstag, 28. Januar 2012

Occupy Weltuntergang 2012

Die sogenannte Occupy-Bewegung zählt zweifellos zu einer neuen, modernen Form des politischen Protests. Aus der ersten, weltweit bekannt gewordenen „Occupy-Wallstreet“- Gruppe bildeten sich in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Ableger, wie zum Beispiel die „Occupy Frankfurt“- Gruppe, „Occupy Uni“ oder „Occupy Friseursalon Rodemich“.

Die Occupierenden, wie sie sich selbst nennen, haben aus gegebenem Anlass – wir schreiben das Jahr des totalen Weltuntergangs – eine neue Gruppe gegründet. Die „Occupy Weltuntergang 2012“-Bewegung protestiert gegen den bevorstehenden Weltuntergang am 21.12.12. Die Redakteure vom Senfblog haben die Demonstranten im kalten, vorapokalyptischen Januar an der Humboldt-Universität in Berlin besucht. Bisher haben sich bereits mehrere Arbeitsgemeinschaften gegründet, die dem Weltuntergang mit List und Know-How entgegenwirken wollen. Tim und Franzi von der AG „Öffentlichkeitsarbeit“, schildern ihre Beweggründe für den Protest: „Naja, also es ist ja völlig klar, dass die Mayas unsere Welt in den Abgrund reißen wollen, wegen dem ganzen Gold, das die Kapitalisten ihnen gestohlen haben. Und wir wissen, dass es für diesen Konflikt nur eine Lösung gibt: ZIEHT DEN MAYAS DIE LEDERHOSEN AUS; LEDERHOSEN AUS; LEDERHOSEN AUS!“, so die 23-jährige Franzi.
„Und außerdem wär es ja ziemlich schlecht wenn die Welt auf einmal nicht mehr da wäre. Oder?“, ergänzt Tim, der gerne zeltet und entkoffeinierten Kaffee trinkt. Auf eine Nachfrage bezüglich der Lederhosen bekamen unsere Redakteure an diesem Tag leider keine Auskunft mehr. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte bereits Lukas von der AG „Wilde 13“ ge-mic-checkt und somit das Rederecht erhalten.

Der Kampf gegen den internationalen Weltuntergang erscheint durchaus nicht aussichtslos. Unterstützung bekommt die Occupy-Bewegung nämlich durch Prominente wie Thomas Gottschalk, der gerade seine neue Sendung „Gottschalk live“ im Ersten gestartet hat und überhaupt nicht einsieht, warum er gleichzeitig mit allen Normalsterblichen untergehen soll. Ähnlich hoffnungsvoll reagierte Nostradamus auf eine E-Mail-Anfrage des Senfblogs: „Ob jetzt 2012 oder 2022. Das macht den Kohl auch nicht fett!“

Insgesamt bleibt abzuwarten wie sich die Protestbewegung im laufenden Jahr entwickeln wird. Mit Spannung erwartet die Welt eine Stellungnahme des Papstes, der sich bisher nur über seinen Pressesprecher für den Bau einer sogenannten "Arche" ausgesprochen hat.

Montag, 19. Dezember 2011

Ein Land trauert: Rumpelstilzchen bei lebendigem Leib gestorben!


Die Menschen in Nordkorea sind fassungslos: Gestern tanzte ihr Chefe noch wütend ums Feuer und heute liegt er bereits steif und in Klopapier eingewickelt im endgültigen Sarg. Was viele nicht wissen: Rumpelstilzchen war Choleriker und alkoholabhängig, weshalb er ständig mit Atomwaffen drohte. Seine „Achse des Bösen“ zusammen mit Irak und Iran, hielt die westliche Welt jahrelang in höchster Alarmbereitschaft.

Nicht nur aufgrund des Alkoholverbots im eigenen Land und seiner Leidenschaft zur Flasche bleibt der „Führer“ eine ambivalente Persönlichkeit – auch jetzt noch. Rumpelstilzchen überzeugte stets als kühler Stratege und Planer, der abgebrüht wie selten einer zu verhandeln wusste und abgeschottet von der Welt eine gut ausgerüstete Militärdiktatur erschuf. Das Land bezeichnet sich selbst zwar als „Volksrepublik“, ist aber wie kein anderes durchsetzt mit schiesswütigen Alkoholikern und NordkoreanerInnen.

Vor seinem plötzlichen Tod durch Explosion soll der Diktator folgende Worte an seinen Sohn und Nachfolger Kim Jong-Un gerichtet haben: „Heute back ich, morgen brau ich,übermorgen hol ich der Königin ihr Kind; ach, wie gut dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ Was er damit meinte, ist bis dato unklar. Weder gibt es in Nordkorea eine Königin, noch hätte diese ein Kind. Und wer heißt eigentlich Kim Jong-Un? Was bleibt ist ein Land, das in unendlicher Trauer um seinen geliebten Herrscher noch tiefer ins Glas guckt als sonst. Die Erinnerung lebt: Rumpelstilzchen ging wie es auf diese Welt kam – richtig aggro.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gaddafi tot, gottlob!


Libyen befindet sich immer noch in Nordafrika. Und immer noch gehen die Menschen dort auf die Straße. Doch seit gestern liefern sie sich keine Kämpfe mehr mit Regierungstruppen, setzen nicht mehr Leib und Leben für ein gerechtes Libyen aufs Spiel. Denn seit gestern ist Muammar al Gaddafi, ihr Staatschef und zugleich größter Feind, besiegt. Nachdem US-Streitkräfte vor kurzer Zeit bereits Osama bin Laden um die Ecke gebracht hatten, hat mit dem Tod Gaddafis der nächste Irre ins Gras gebissen. Bleibt nur noch Silvio Berlusconi.

Obwohl Gaddafis Fusselbart im weißen Haus und in Europa in den letzten Jahren immer mehr in Missgunst geraten war, wird er laut Medienberichten eine angemessene Behandlung erhalten. Gadaffis Leichnam soll bereits gestern Nachmittag mit einem Space-Shuttle auf den Mond geflogen worden sein. Völlig verständlich, denn welcher Platz wäre für einen geschlagenen Mann ohne Bart wohl besser geeignet, wo das Meer ja schon von Osamas Leiche belegt wird.

Dem Bart geht es unterdessen den Umständen entsprechend. Er liegt zur aktuellen Stunde in einem Krankenhaus in Sirte, nachdem er bei einer 5-stündigen Notoperation um ein Haar gestorben wäre. Einem Krankenhaussprecher zufolge, wird der Bart noch mindestens vier bis sechs Wochen auf der Intensivstation bleiben, bevor er dann bei ebay zum Verkauf angeboten werden soll. Bis dahin wird er durch die Behandlung mit speziellen Medikamenten noch einige Haare lassen, so die Bartschwester. Um dem entgegen zu wirken, denkt die internationale Gemeinschaft indessen über einen neuen RTL-Spendenmarathon für den sichtlich angeschlagenen Bart nach, dessen Leiden mit einer kostspieligen Haartransplantation ein wenig gemildert werden könnte. Dies läge auch im Interesse einiger Spitzenpolitiker, da der Bart über lange Jahre hinweg, verlässlicher Handelspartner und vor allem ein großzügiger Rüstungsabnehmer war. Für den Schnorresclub steht daher grundsätzlich fest: „Europa steht und fällt mit dem Bart“. Na dann, gute Besserung!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Thomas de Maizière - steile Frisur


Es ist mal wieder so weit: Bundesfritze de Maizière ist zurück, und das mit Pauken und Trompeten. Nachdem der Schieß- und Knallminister vor genau einem Jahr terroristische Anschläge in Deutschland propagierte und die Bevölkerung damit in einen schier unüberwindbaren Angstzustand versetzte, hat er nun etwas neues im Gepäck. Eine Bundeswehrreform. Diese soll laut de Maizière einen immensen Stellen- und Gerätschaftsabbau beinhalten und somit für Einsparungen beim Geld sorgen. Neben Schießgeräten die fahren und Schießgeräten die fliegen, sollen 10 Millionen Soldaten die ohne Birne schießen, ihre Arbeitsplätze und Schießstände demnächst verlassen.

Folgende Anzeige soll die Soldaten dazu bewegen, ihren Dienst im Sinne der Reform frühzeitig zu quittieren:

Hallo,

hier spricht euer Verteidigungsminister. Wie ihr vielleicht schon in der BILD-Zeitung gelesen oder von dem, der euch immer diese unsinnigen Befehle erteilt, erfahren habt, wollen wir die Bundeswehr, wo ihr arbeitet, kleiner machen. Das heißt, dass einige von euch die Gemeinde hier, wo ihr gerade seid, verlassen müssen, so leid mir das tut. Das heißt auch, dass der ein oder andere seinen Kuschelpartner, seinen Fingernägellackierer, oder den mit den lustigen Heftchen mit den nackten Frauen verliert. Doch seid nicht traurig, wir haben ein mörderisches Angebot für jeden der freiwillig aussteigt:

- 20 Euro Freiheitsgeld plus zwanzig Stangen Zigaretten
- Eine Helmfrisur wie meine
- Ein Sammelalbum für eure Abzeichen mit Widmung von Gott und Vaterland
- Eine echte und von mir, dem Bundesverteidigungsminister, signierte Feldflasche aus dem Bundeswehr-Shop
- Eine Extra-Spezial-Erlaubnis mit der ihr eure Waffen auf Kinderspielplätzen und in Asylbewerberheimen so lange abfeuern könnt wie die Munition reicht
- Einen neuen und supergeheimen Coca Cola Code für frische Munition
- Ruhm und Ehre

Wenn ihr wollt, dann könnt ihr. Und wenn nicht, gibt’s nen Diszi. Aber dann ohne Ruhm und Ehre!

Herzlichst,

Thomas

Freitag, 14. Oktober 2011

Brandsätze jetzt auch an deutschen Autobahnen


Die Bombenanschläge extremer Linksextremer auf Berliner Gleise sollen laut BKA nur die Vorstufe des Schreckens einer neuen Anschlagswelle des globalen Terrorismus in Deutschland sein. „Autobahnen, Hitlers Autobahnen“ seien unter dem geheimen Projektnamen „Level 2“ das nächste Ziel der Terroristen, wenn man dem Trendbarometer für das vierte Quartal unter Betrachtung eines steigenden Absatzes von Cola und Mentos folgt. Auch die Analysen von Lukas dem Lokomotivführer lassen nur diesen einen Schluß zu: Bald ist Schicht im Schacht. „Was tun?“ würde sich nicht nur Hitler in einer solchen Krisenssituation fragen - und dem Goebbels dabei fest ans Hinkebein treten. Im hier und jetzt kommen auch deutsche Realpolitiker wie An-Gee Merkel oder Rock and Roll-Schäuble nicht umhin, auf diese Frage schnellst möglich eine Antwort zu finden. Da die Autobahnen ja durchaus eine gute Idee unter zweifellos vielen eher negativen Sachen im Dritten Reich waren, entwickelt so mancher Politiker einen gesunden Patriotismus für die Straße.

Die FDP geht dabei sogar so weit, neben ihrem plötzlichen Interesse für Bürgerrechte im Zusammenhang mit dem Bundestrojaner, nun am rechten politischen Rand auf Sympathisantenfang zu gehen. So liest man zur Kampagne „Leistung macht freie Autobahnen“ neuerdings Sprüche wie „Den Mittelstreifen stärken“, „Autobahnen Brumm Brumm Brumm“ oder "Hartz IV und Ausländer: Tempo runter". Schlichtweg Heiner Geißler scheint richtig Gas zu geben. Denn obwohl er auf einem Ohr taub und auf zwei Hoden blind ist, vermag er ganz verführerisch zu urteilen, dass sich die Rasthofjugend und Cobra 11 nun fortan im "totalen Krieg" befinden.

Samstag, 8. Oktober 2011

Jörg Kachelmann: Freispruch wider Willen


Pech für Jörg Kachelmann: Das Jüngste Gericht aka Staatsanwaltschaft Mannheim verzichtet auf einen Revisionsprozess. Der fast richtige Nachrichtensprecher bekommt somit seinen endgültigen Freispruch im Verfahren um die angeblich sexuelle Nötigung seines Ex-Vergewaltigungsopfers. Somit versinkt Kachelmann nun erneut in Hochs und Tiefs und der ein oder anderen recht beschissenen Actimel-Werbung. Wenig sonnig sieht es nämlich für seine Publicity aus, nachdem Bunte und BILD nun wieder der Frage nachgehen, welcher Royal das größte Häufchen legt und Dings ääh Themen recherchieren, anstatt den „Meteorologen“ im Gerichtsverfahren gegen probiotische Körpersäfte zu unterstützen. Schlagzeilen wie: Sind die gefährlichen, außerirdischen Aliens aus dem All für die Eurokrise verantwortlich?" oder "Wo bleiben die Euro Bonds, wenn der MI6-Geheimdienst dringend für unsere Sicherheit gebraucht wird?", werden uns in den nächsten Wochen und Monaten mit genügend Gesprächsstoff für Hickhack und Blabla versorgen. Außerdem bleibt abzuwarten, welche giftigen Killerbakterienviren aus Griechenland das deutsche Opossum Heidi zur Strecke zermalmt haben. Offen ist weiterhin, ob sich nicht doch vielleicht noch al-Qaida zu dem Anschlag bekennen.

So lange die Investigativpresse diese Fragen nicht beantwortet hat, können wir eh gar nichts mehr glauben was so geschrieben und gesagt wird. Deshalb trinke ich jetzt nur noch Actimel. Denn Gutes kann so gesund sein!

Freitag, 7. Oktober 2011

Netzgeschichten




Das muss wahre Liebe, ääh Satire sein.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Steve Jobs - ein Nachruf


Was, liebe Lebenden, würden wir nur ohne iPhone, iPod und iMac machen? Richtig, zunächst würden wir uns mit PCs rumschlagen. Alive! Wir hätten Blue-Screens, lebensfrustrierende Bedienungsmasken und Programme mit Restrisiko, weit entfernt von Brückentechnologien. Wir müssten lästige Gespräche in Bus und Bahn führen, das erheiternde Aufräumen der iTunes-Bibliothek fiele weg und wir wären sowieso im kalten, harten technologischen Mittelalter gefangen. Frier. Kein Bankdatenchecken-on-the-run und vergesst bloß schleunigst den Snapshot-to-go. Und, Maria hilf!, der Routenplaner - Sinn unseres modernen Daseins als Objekte unserer Pseudo-Individualiserung durch Smartphones!

Nur gut dass ein Messias kam, sah und manipulierte. In der Garage seiner Großeltern hat Steve Jobs die ersten iMacs gedroppt, die menschliche Dummheit studiert und Pornoheftchen getauscht. Er hatte niemals gewagt nur an sich, den Profit seiner Firma oder an dünne, kleine Arbeiterhändchen zu denken, und nur deshalb wurde er so stinkereich. Steve Jobs hat uns gezeigt dass Technik unheimlich viel Spaß macht wenn dabei in China ein Sack Reis umfällt. Er hat uns gepriesen dass man eine Furz-App braucht um richtig krass angesagt zu sein und dass das iPhone für unterwegs viel schlagkräftiger ist als Wörter, Fäuste oder grausiger Körpergeruch. Ach herrje was machen wir nur ohne ihn? Wer erfindet jetzt die iBrille, mit der ich mir eine neue Grafik für die Realität auswählen kann, damit ich mein eigenes lames Kackleben wegrationalisieren und gegen eins mit besserer Software eintauschen kann? Wer weist mir den Weg in einer von Smartphones regierten Welt und wer visioniert ab sofort überhaupt noch Fortschritt? Gott? Der Typ mit der Brille und den Ponoheftchen ist jetzt jedenfalls tot.

Montag, 26. September 2011

Liquid Democracy Party


Die Piraten laden zur 8,5 Promille- Feier nach Prenzlauer Berg. Unter dem Motto „demokratisch Verflüssigen“ sollen sich Parteimitglieder und die, die es noch werden wollen, gegenseitig unter den Tisch saufen. Natürlich vollkommen basisdemokratisch. Ob nun „hinter die Binde gekippt“ oder „das Hirn weggeblasen“ wird, kann direktdemokratisch oder durch Vertretung ausgetestet werden. Shots können jederzeit bestellt, geworfen und gegessen werden. Alles ist generell erst einmal erlaubt. Jederzeit ist eine Revision der Bestellung möglich, falls neue Erkenntnisse über die eigene Trinkfestigkeit oder die des alkoholischen Vertreters dazugewonnen wurden. Es wird durchaus experimentell zugehen: Neben Liquid-T-Shirt und Liquid Ecstasy, sorgt die mieseste aller deutschen Bands – ausgenommen Silbermond, Juli, Unheilig, Echt – Liquido dafür, dass auch die letzten Antiflüssigdemokraten das Weg zum Glas und ihre Körper im eigenen Erbrochenen wieder finden.

Da die Piraten wissen, dass man Völlerei groß und mit „V“ schreibt, muss man sich über einen erfolgreichen Verlauf des Abends keine Gedanken machen. So laden die Computerpanels dazu ein, doch noch kurzfristig die ein oder andere Minderjährige über knuddels.de einzuladen, einen multiplen Cyberangriff mit der Maus zu penetrieren oder ganz klassisch einem guten Porno zu fröhnen. Allem Anschein nach sind die Piraten gar nicht so ganz anders als alle anderen. Denn auch sie wollen einfach nur Pornos glotzen und fett einen absaufen. Wenn allerdings der Angry Pirate zu später Stunde seine Runde macht, dann heißt es auch für ausgefuchste Politmatrosen: Augen zu und durch. Arrrrr!

Freitag, 23. September 2011

Der kleine Mark sucht Freunde


Hallo mein Name ist Mark. Mark Zuckerberg. So wie Zucker und Berg. Ich war früher dick und hässlich und ein Nerd. Ich habe ständig nur onaniert und hatte ganz viele Pickel. Heute bin ich immer noch hässlich und ein Nerd. Aber onanieren tu ich häufiger. Blind bin ich davon nicht geworden. Auch wenn mein Pfarrer, der gleichzeitig mein Urologe war, mich immer davor gewarnt hat und meinte: „Sohn, lege nie selbst Hand an, bevor du nicht bei mir Hand anlegtest“. Irgendwie kommt mir das heute spanisch vor. Aber mein Gott, viele Freunde hatte ich nie. Jedenfalls bin ich jetzt groß, reich und reich, aber ziemlich allein. Deshalb habe ich facebook entwickelt. Das ist ein Online-Portal für Leute ohne Real Life, die gerne Banalitäten austauschen, sich im Web prostituieren wollen, kein Selbstbewusstsein haben und dennoch glauben Freunde finden zu können. Denn hier wird auch das hässlichste Mädchen schön, wenn es sich mit Fischmund von schräg oben fotografiert. Hier wirkt jeder kultig, der sich ein Popart Bild bastelt, nur noch „undso“ schreibt und hinter. Jedes. Wort. Einen. Punkt. Setzt. Und jeder Trottel kommt unvernünftig intellektuell rüber, wenn er auf mindestens einem Bild mit Caffee Latte und Zigarette gedankenversunken in die Ferne starrt, oder (das ist am besten), abenteuerlustig und unglaublich cool, wenn er auf dem Foto gerade in die Luft springt.

Nun möchte ich, dass auch du zu diesen Leuten gehörst. Scheiß auf alles was dir je über den Schutz deiner Privatsphäre gesagt wurde, denn bei mir sind deine Geheimnisse sicher unsicher. Wenn du dich genauso einsam fühlst wie ich mich beim onanieren und dich deine echten Freunde nur noch langweilen, dann melde dich bei facebook an. Leg dir doch ein Lebensarchiv an, damit ich weiß wann und wo du geboren wurdest, wo du zur Schule gegangen bist, wie deine Socken riechen und wie groß dein Geschlechtsorgan ist, damit dir meine Werbekunden eine Penisverlängerung oder Schamlippen-OP direkt ins E-Mail Postfach legen können. Besorg dir auch das dazugehörige App, denn wenn es so weit ist, sollen alle wissen wo du deinen Pipi, deine Mumu oder dein _ gerade reparieren lässt. Bis auf alle, die sich kein Internet leisten können. Denn die sind ja eh altbacken oder Afrikaner. Also mein zukünftiger Freund: Schreib dich nicht ab, lern Scheiße lesen und schreiben. Komm zu Facebook!

Donnerstag, 22. September 2011

Der Papst: Freund der Umwelt



Das geistliche Oberhaupt der Katholischen Kirche versprüht in Deutschland nicht nur Schall und Weihrauch mit Gewand und Käppchen, nein, auch sein fahrbarer Untersatz ist ein wichtiges und vor allem innovatives Accesoire des Hirten aka Papst aka alter heiliger Mann. Oft belächelt wegen seiner Ähnlichkeit zu einem Nicht-Auto, stößt das Papamobil beim Pöbel eher auf Desinteresse und Ablehnung. Doch was viele nicht wissen: Das Papamobil ist alljährlicher Shooting-Star der internationalen Nicht-Automobil-Ausstellung in Frankfurt an der Oder. Desweiteren wird der Popofex des Benedikt, der selbstverständlich Gott gehört, mit Hilfe von Biomasse angetrieben. Diese kommt direkt aus dem heiligen Hintern persönlich, der da hinter den Glasscheiben auf dem Klositz thront. Über ein ausgeklügeltes Kotumwandlungssystem gelangt der heilige Stuhl ins Innere des Fahrzeugs und treibt dort als Bikotsprit die Drecksschleuder an. Da der Papst regelmäßig allen Bedürftigen ihre Sorgen und Notdürfte abnimmt, Homosexuelle hasst und Dogmen aufrecht erhält, ist er voll mit Scheiße, die er locker für eine Spritztour durch Deutschland peu a peu aus dem Kreuz drückt. Brumm Brumm. Man sollte sich trotz der Umweltfreundlichkeit des Fahrzeugs allerdings vor Augen führen, dass das Papamobil ein Prototyp ist. Nicht nur aufgrund seines Designs und der wunderbaren Technologie, sondern vor allem weil der Antrieb auf die stetige Zufuhr von sakralem Kot angewiesen ist. Für Sterbliche aka Nicht-Päpste also gänzlich ungeeignet. Amen und gute farts.

Montag, 28. März 2011

Von Satire und anderem Schabernack


Was Satire darf und was nicht, ist immer strittig. Immer geht es dabei auch um unterschiedliche Auffassungen von Meinungsfreiheit. Der letzte richtig große Krach um satirische Darstellungen fand mit dem „Karikaturenstreit“ im Jahr 2006 statt. Die Debatte um die Mohammed-Karikaturen, die medial und emotional große Wellen schlug, soll hier nicht noch einmal komplett aufgerollt werden. Ein adäquater Bericht über die vielschichtigen globalen Zusammenhänge und die internationalen Ereignisse, die beinahe noch in die Gegenwart wirken, bedürfte nämlich weitaus mehr als nur eines Artikels. Das möchte und kann ich hier nicht leisten.

Dienstag, 23. November 2010

Terrorismus is back!

Liebe Leser,

angesichts der brandaktuellen Bedrohung durch den internationalen Terrorismus, sieht sich der Senfblog dazu verpflichtet euch einige wichtige Informationen zu euer aller Sicherheit und Wohlbefinden zu verkünden. Wie Innenminister de Maizière kurz vor knapp feststellt, wird in Deutschland „Ende November ein mutmaßliches Anschlagsvorhaben umgesetzt werden.“