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Donnerstag, 18. August 2011

Ein Reisebericht

Morgens halb Zehn in New York. Die Stadt, die niemals schläft beherbergt doch müde Menschen. Und oh Wunder: echte Menschen. Mit Augenringen und Anzug bekleidet wandeln sie zu Starbucks. Der Europäer denkt an Starbucks und meint schlechter Kaffee bei Kette sei eine alte Geschichte. In Amerika ist sowas doch längst aus der Mode. Haste dich geschnitten, vom-Hörensagen-Weltenbummler: In Amerika ist Starbucks Religion.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Einfach mal stehenbleiben!

Konsum bis zum Erbrechen. Wie Raubtiere krallen sie sich an ihre Waren und stopfen sie in ihre Tüten für den Heimweg. Zum Privatbau, in dem sie ihr eigener Herr sind. Wo sie Familie besitzen und Macht ausüben. Ab nach Hause ohne Pause. Dort angekommen, packen sie das Erleben in dafür vorgesehene Schränkchen, Regale und Fächer. Das Ei, das nicht nur Schokolade sein kann, sondern zugleich Spielzeug sein muss. Den Bier-Mix, den Party-Mix, möglichst viel in einem Produkt. Ganze Länder in Chipspackungen. Natur in ihrer deformiertesten Form: Exotische Früchte im Früchte-Mix. Aber bitte mit Schokoglasur und davon nur drei. Dafür mit richtig viel Plastik umhüllt. Sie fordern schließlich was für ihr Geld und zollen ihrem Irrglauben damit Tribut, denn ...

Mittwoch, 20. April 2011

Netzgeschichten

Zwei Clips mit pikanten Einblicken in die deutsche AKW-Wursterei. Danke an alle die mir das unbewusst/bewusst zugeschustert haben. Und danke an youtube. Hier nun in einem Erguss. That is how they roll ...


Donnerstag, 24. Februar 2011

Netzgeschichten


Um der Aktualität willen setzten wir hier noch einen Guttenbergschen obendrauf. Ist der Minister am Ende doch nur eine Tube Haargel?

Mittwoch, 5. Januar 2011

Verbrauchte Verbraucher

Da ich mich ja vor kurzem schon einmal mit den Quoten unserer deutschen Fernsehlandschaft beschäftigt habe, kommt hier ein kleiner Nachtrag dazu. Es gibt im allgemeinen Senderwirrwa einen kleinen Spartensender zu finden, der sich Phoenix nennt. "Klein" nicht aufgrund seines Sendeumfangs, Produktionsaufwands oder seines Budgets. Nein, ihr habt es erraten, aufgrund seiner Quoten. Dieser Dokumentar- und Ereignissender ist am großen Medienkuchen monatlich im Schnitt mit einem Prozent Marktanteil beteiligt. Nun, warum reite ich so darauf herum? Immerhin handelt es sich ja um einen öffentlich-rechtlichen Sender und in meinem letzten Beitrag merkte ich ja bereits an, dass es eben diesen Sendern nicht ausschließlich um eine hohe Quote gehen sollte.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Und sonst so?


Fundort: Erfurt, Supermarkt nähe Stadtzentrum

Sonntag, 17. Oktober 2010

Social Business - die Zukunft des Wirtschaftens?

Das Konzept des Social Entrepreneurships oder auch Social Business genannt, geistert schon seit langem durch das Internet, füllt zahlreiche Blogs, lässt neue entstehen und wurde bisher fast ausschliesslich im Rahmen des noch freien Internets und in universitären Kreisen gefeiert. Mit "enorm - Wirtschaft für den Menschen" hat die Idee nun ihren ersten Unterstützer im Printbereich bekommen und macht sich fortan immer mehr im deutschsprachigen Raum breit.

Montag, 11. Oktober 2010

Rollfeldreview

Berlin Tempelhof, ein Flughafen an dem sich die Geister scheiden, oder sollte ich sagen schieden? Immerhin rollt seit dem 30.10.2008 kein Flugzeug mehr über den innerstädtischen Start- und Landeasphalt des „City Airports“. Im April 2008 tobte eine gewaltige Schlammschlacht um den Erhalt des Flugbetriebs auf der denkmalgeschützten Anlage. Ich erinnere nur ungern an geschmacklose Wahlpropaganda dieser Tage, aber was soll’s:

Freitag, 1. Oktober 2010

Attac Zeitungsfake – Klappe, die Zweite



Nachdem die Globalisierungskritiker mit ihrer Aktion vom Frühjahr 2009 begeisterten und mit 150.000 gefälschten ZEIT-Ausgaben in den Medien relativ hohe Wellen schlugen, leistet sich das Netzwerk dieser Tage einen neuen Coup: Die Financial Times bekommt für kurze Zeit einen Ableger mit dem entzückenden Titel „Financial Crimes“.