„Vatikan will nicht mehr Schurkenstaat sein“ titelt die taz vom 1./2. Januar 2011. Papst Benedikt XVI plant die Einsetzung einer Aufsichtsbehörde für das Istituto per le Opere di Religione (IOR), besser bekannt unter dem Namen Vatikanbank. Mit Geldwäsche kennt sich die Kurie bestens aus und nun soll also das Image des hauseigenen Zockerinstituts reingewaschen werden. Dazu sollen zwei Maßnahmen dienen: Zum einen die Einrichtung der Finanzmarktaufsicht (natürlich intern, versteht sich) und zweitens eine Regelung „zur Vorbeugung und Bekämpfung des Recycling von aus kriminellen Aktivitäten stammenden Profiten und der Finanzierung des Terrorismus“, die nach EU-Finanzrichtlinien zum Beispiel Kontoinhaber des IOR identifizierbar machen soll (taz, 1./2.01.11, S.2).
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Freitag, 7. Januar 2011
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